Samstag, 30. Mai 2009

Quesadillas

Ich habe immer gerne Mexikanisch gegessen. Seit meiner Weizenintoleranz war es oft schwierig, da ich ja keine gekauften Tortilla-Fladen mehr essen darf. Ich habe lange nach einem Rezept gesucht und einige getestet, die leider nichts geworden sind. Bis ich daf das Rezept vom kleinen Kuriositätenladen gestoßen bin. Und so konnte ich endlich mal wieder eines meiner Lieblingsgerichte essen: Quesadillas.

Für ca 20Stück:
Tortillas:

500g Mehl
mit
1 TL Salz
und
1 TL Natron
mischen
80ml Öl
und
250ml Wasser
dazugeben und zu einem Teigverkneten, 20min ruhen lassen (inzwischen Füllung und Salsa vorbereiten)

Teig in kleine Stücke teilen und dünn auswellen, mit einem Glas kleine Fladen ausstechen

in einer Pfanne ohne Öl ausbacken, auskühlen lassen


Füllung:Fett
300g Putenbrust
in sehr kleine Stückchen schneiden
Öl
Fleisch darin anbraten
1/2 Bund Frühlingszwiebeln

in Ringe schneiden
3-4 weiße Champignons
in kleine Würfel schneiden
1 Paprika
in kleine Würfel schneiden
2 EL Dosenmais

200g geriebenen Käse
alle Zutaten für die Füllung in eine Schüsselgeben und vermengen


Salsa:

1/2 Bund Frühlingszwiebeln

in Ringe schneiden
ca 4 Tomaten
in Würfel schneiden
Olivenölin einer Pfanne erhitzen
1/2 Knoblauchzehe
andünsten
1/2-1 Chilischote
je nach Schärfewunsch 1/2 oder ganze Schote klein schneiden und in die Pfanne geben

Frühlingszwiebel dazu geben und kurz mitdünsten

Tomaten dazu geben und andünsten bis eine Salsa entsteht, mit
Salz,

Pfeffer,

1 Schuss Zitronensaft,

Chilipulver,
abschmecken, abkühlen lassen


Quesadillas:


Backblech mit Backpapier auslegen

Fladen auf das Backblech legen

Füllung darauf verteilen

Fladen als Deckel darauf legen und bei ca 175° kurz überbacken (bis der Käse geschmolzen ist)
Frischkäse oder Sourcreme

zusammen mit der Salsa als Dip zu den Quesadillas anrichten
Gut dazu passt auch eine Guacamole, die ich aus Mangel an reifen Avocados nicht machen konnte.

Grundrezept: Tortilla-Fladen

Für ca 16 Stück:
500g Mehl
mit
1 TL Salz
und
1 TL Natron
mischen
80ml Öl
und
250ml Wasser
dazugeben und zu einem Teigverkneten, 20min ruhen lassen

Teig in Stücke teilen und dünn auswellen

in einer Pfanne ohne Öl ausbacken

Das Natron kann man durch die entsprechende Menge Backpulver ersetzen

Sonntag, 24. Mai 2009

Bagels

Wochenende, fast 30Grad und strahlender Sonnenschein. Das schreit förmlich nach einem leckeren Snack als Abendessen und einem leckeren Frühstück. Da kommen Bagels gerade recht. Abends gab es sie mit Frischkäse als Sandwich und heute morgen getoastet zum Frühstück. So lecker sie auch sind, nehmen sie doch etwas Zeit in Anspruch, bis sie fertig sind. Aber die Geduld lohnt sich auf jeden Fall.

Für 10 Stück:
250ml Milch
erhitzen
50g Butter
mit
1 TL Salz
und
1 TL Zucker
mischen und mit der heißen Milch übergießen, abkühlen lassen bis die Milch handwarm ist
1/2 Würfel Hefe

dazubröckeln und auflösen, ca 10min gehen lassen
1 Ei
trennen

Eiweiß unter die Milch rühren
400g Mehl
nach und nach zur Milch geben und zu einem glatten Teig verkneten (sollte nicht mehr kleben)

Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca 1 Stunde gehen lassen

den teig in 10 Stücke teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu Kugeln formen

in jede Kugel mit einem Finger ein Loch (ca 2cm) formen, so dass ein Ring entsteht

die Ringe mit einem leicht feuchten Tuch abdecken und 10min gehen lassen

Backofen auf 180° (Umluft) vorheizen

in einem Topf reichlich Wasser aufkochen

die Bagels im Wasser 20 Sekunden blanchieren, gut abtropfen lassen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen

das Eigelb mit 2 EL Wasser verquirlen und die Bagels damit bestreichen

Bagels ca 15min backen
Bagels nach belieben mit Sesam, Mohn, Kräutern und co bestreuen

Freitag, 15. Mai 2009

Curry-Kokos-Suppe

Auch wenn das Wetter zur Zeit nicht so besonders toll ist, geht es so langsam auf den Sommer zu. Also habe ich das regnerische kühle Wetter noch einmal ausgenutzt und eine leckere Suppe gekocht. Ich liebe einfach diese Kombination aus der Süße der Kokosmilch und der Schärfe der Currypaste.

Für ca 4 Teller:
1 Brokkoliklein schneiden, waschen und abkochen
1 Paprikawaschen und in feine Streifen schneiden
1 Karotteschälen und mit dem Sparschäler oder einer Reibe in schmale Streifen hobeln
1 Knoblauchzehe
fein würfeln
1 El Erdnussöl
in einem Topf erhitzen, Knoblauch andünsten
1 Tl Currypulver
dazugeben

Gemüse hinzufügen und kurz andünsten
600ml Gemüsebrühe

Gemüse damit ablöschen
400ml Kokosmilch
einrühren
Salz, Pfeffer
Suppe würzen
1 Tl rote Currypaste
einrühren

Suppe ca 10min köcheln lassen und abschmecken
Brokkoli in den Topf geben

Den Brokkoli habe ich extra abgekocht, damit er in der Suppe nicht zerkocht und die Suppe unschön aussieht.

Schwäbischer Käsekuchen

Es gibt so viele tolle und vielfältige Käsekuchen und Cheesecake Rezepte. Ich wollte allerdings mal wieder den ganz klassischen und einfachen haben.
Auch um meiner Mutter eine kleine Freude zu machen. Als ich noch zuhause gewohnt habe, hat sie kaum etwas vom Käsekuchen abbekommen, da mein Vater meistens schon alles verputzt hatte.

300g Mehl
sieben, in die Mitte eine Mulde formen
150g Butter oder
Magarine

in Flocken auf den Rang verteilen
80g Zucker
und
1 Prise Salz
in die Mulde streuen
1 Eiin die Mulde geben und mit dem Zucker leicht vermengen

alle Zutaten zu einem Teig verkneten, 30min im Kühlschrank ruhen lassen

am besten nach 15min anfangen die Käsemasse zuzubereiten und den Backofen vorheizen
6 Eigelb
mit
150-170g Zucker
schaumig rühren
750g Quark
unterrühren
1/8l Sauerrahm
und
1 Prise Salz
dazugeben und alles verrühren
1 Zitrone
abreiben und auspressen, zur Quarkmasse geben
80g Speisestärke
unterrühren
100g Butter
erhitzen, klären
6 Eiweiß
steifschlagen

erst geklärte Butter dann das Eiweiß unter die Käsemasse heben

eine gefettete Springform mit dem Mürbteig auskleiden, Käsemasse einfüllen

Kuchen bei 220° 40min backen

Umluftherd: Kuchen herausnehmen, 10min stehen lassen und dann nochmals 10min backen

wenn der Kuchen seine gewünschte Farbe bekommen hat, mit Alufolie abdecken

Wer Rosinen im Käsekuchen mag, kann noch ca 80g unterrühren

Grundrezept Mürbeteig

250g Mehl
häufen und eine Mulde formen
125 Butter oder
Margarine

an den Rand verteilen
60g Zucker
und
1 Prise Salz
in die Mulde geben
1 Eizum Zucker geben und leicht verrühren

Zutaten evtl fein zerhacken, schnell zu einem Teig verkneten (sonst wird er zu weich)

Teig im Kühlschrank ca 30min kühl stellen
Tipps:
* kalte Butter oder Margarine verwenden
* ist der Teig zu weich, dann kühlen kein weiteres Mehl unterkneten
* ist der Teig zu fest und bröselig, etwas bei Zimmertemperatur stehen lassen
* Teigboden darf in der Form keine Risse haben (sonst entstehen Lücken beim backen)
* Teig lässt sich gebacken oder roh einfrieren

Verwendung:
* Teigböden
* Linzer Kuchen
* Käsekuchen
* Weihnachtsgebäck
* Pasteten
* Tartes und Quiches
* Kleingebäck

Sonntag, 10. Mai 2009

Spargel-Lachs-Tagliatelle mit Zitrone-Sahne-Soße

Ich habe mich lange darum gedrückt, den Aufsatz meiner Nudelmaschine mal zu testen. Ich weiß nicht wieso, aber habe mir das immer kompliziert vorgestellt. Doch sollte es endlich mal wieder Tagliatelle geben. Also hieß es Augen zu und durch. Zu meiner Überraschung war es viel einfacher als gedacht. Die Tagliatelle ist toll geworden und der Aufwand war auch nicht all zu groß. Wenn man die Teigplatten gut einmehlt, kleben die Nudeln auch nicht zusammen.
Als Nudelteig habe ich mein Grundrezept Nr 2 verwendet, nur die Mengen reduziert.

Für 2 Personen:
200g Mehl,

2 Eier,

1 Pr. Salz
zu einem Teig verkneten

ausrollen (Maschine Stufe 5) und zu Tagliatelle schneiden

in siedenden Wasser ein paar Minuten ziehen lassen
400g grüner Spargel
in Stücke schneiden und in etwas Öl anbraten
200g Lachs
in Streifen oder Stücke schneiden und zum Spargel geben, mit
Salz, Pfeffer
würzen
150ml Weißwein
Spargel-Lachs ablöschen und reduzieren lassen
150-200ml Sahne
zugeben und köcheln lassen
Zitronensaft,

Paprikapulver edelsüß,

Thymian
Soße abschmecken

die abgekochten Tagliatelle kurz in der Soße schwenken

Sonntag, 3. Mai 2009

Tortellini

Beim kochen kann ich nicht nur entspannen, sondern manchmal auch einfach die Gedanken schweifen lassen. Als ich heute Tortellini gemacht habe, habe ich über meinen Blog nachgedacht und so bin ich auf die Idee meiner neuen Rubrik mit den Grundrezepten gekommen.

Füllung:

1 Brötchen
in kaltem Wasser einweichen, alternativ geht auch Paniermehl
500g Hackfleisch
in eine Schüsselgeben
1 Zwiebel
würfeln und andünsten
1 EL gehackte Petersilie
zu den Zwiebeln geben und mitdünsten

Petersilienzwiebel zum Hack geben
1 Ei
dazu geben
Salz, Pfeffer
Hack würzen, alles verkneten

Brötchen ausdrücken und unter das Hack kneten
Nudelteig:

300g Mehl,

3 Eier,

1 Pr Salz
zu einem Teig verkneten

Teig dünn ausrollen oder durch die Nudelmaschine (5) ziehen

Teig in 5x5cm große Quadrate schneiden

etwas Füllung in die Mitte geben

Teig diagonal zu Dreiecken falten und festdrücken (Luft herausdrücken), unschöne Kanten sauber abschneiden

Ecken mit einander verbinden, Zipfel nach hinten biegen

Tortellini in reichlich Salzwasser abkochen (ca 5min)



Ich hatte etwas Fleischfüllung übrig, die habe ich zu Bällchen geformt und mitgekocht. Um zu sehen, ob die Tortellini schon durch sind habe ich dann einfach bei den Fleischbällchen getestet.

Grundrezept Nudelteig

Faustformel: 100g Mehl + 1Ei pro Person
200g Mehl
auf der Arbeitsplatte häufen, eine Mulde in die Mitte formen
2 Eier
in die Mulde geben
1 TL Olivenöl
zu den Eiern in die Mulde geben

Zutaten zu einem Teig kneten, er darf nicht mehr kleben

Teig vor dem weiterverarbeiten in Folie gewickelt ca 30min kühl stellen

Grundrezept Nudelteig 2

Faustformel: 100g Mehl + 1 Ei pro Person
300g Mehl
auf einer Arbeitsplatte häufen, eine Mulde in die Mitte formen
3 Eier
in die Mulde geben
1 Pr Salz
zu den Eiern in die Mulde geben

alles zu einem Teig verkneten

Teig dünn ausrollen und zur gewünschten Nudelsorte weiterverarbeiten

Freitag, 1. Mai 2009

Apfelküchlein

Heute wollte ich spontan backen. Also habe ich meine Küche nach Zutaten durchforstet. Da ich noch Äpfel da hatte, entschloss ich mich für einen Apfelkuchen. Ein ganzer Kuchen wäre jedoch zu viel gewesen für mich und meinen Mitbewohner, also habe ich "nur" Apfelküchlein gebacken.

Für 2 Personen
2 Eier
mit
30g Zucker,

1 Pck Bourbon-Vanillezucker,

1 Pr Salz,

1 TL Amaretto
schaumig schlagen
20g Mehl
mit
1 TL Backpulber
mischen und abwechselnd mit
100g gemahlenen Mandeln

unter die Ei-Masse rühren

2 Förmchen mit Butter einfetten und mit etwas Mehl ausstäuben

Teig in die Förmchen füllen
1 Apfel
schälen, halbieren, Kerne entfernen und die Hälften leicht einschneiden
etwas Zitronensaft
Apfelhäflten damit beträufeln

je eine Apfelhälfte mit der flachen Seite nach unten leicht in den Teig drücken

Küchlein im vorgeheizten Backofen bei 160° ca 35min backen, nach 20min mit Alufolie abdecken
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