Freitag, 24. September 2010

Coffee de Coco

Eigentlich mag ich solche Tage des xyz nicht. Ich finde es unsinnig für jede Kleinigkeit einen Tag festzulegen. Aber (ein großes ABER) heute ist Tag des Kaffee und da konnte ich als Kaffeesüchtige einfach nicht widerstehen mal einen besonderen Kaffee zu zaubern.

Für 2 Tassen
2 Tassen Kaffee
kochen
1 EL Sahne
mit
1 EL Kokoslikör
verrühren und auf 2 Tassen verteilen

Kaffee aufgießen
Milch oder Sahne
Milch aufschäumen, Sahne Steif schlagen und auf den Kaffee geben
etwas Zimt
auf die Sahne streuen

herzfafte Franzbrötchen

Franzbrötchen habe ich das erste Mal im Gemüseregal entdeckt. Gekannt habe ich sie vorher gar nicht. Was daran liegen könnte, dass ich in Baden wohne und aufgewachsen bin. Ich war zwar schon 2mal in Hamburg. Das erste Mal jedoch als Kind und beim letzten Mal waren Backwerke schon tabu für mich.
Vor einiger Zeit hatte ich noch Pesto und getrocknete Tomaten übrig und habe überlegt, was ich damit machen soll. Dann sind mir wieder die Franzbrötchen eingefallen. Also wurde kurzerhand eine herzhafte Variante gebacken. Leider wurden sie optisch nicht ganz so, wie ich sie mir vorgestellt habe. Lecker waren sie trotzdem.

Für ca. 12 Stück
1 Würfel Hefe
in
100ml warmes Wasser

auflösen und 10min gehen lassen
400g Mehl
in eine Schüssel geben
1 1/2 TL Salz
und
1 Prise Zucker
dazu geben
350ml Wasser
zur Hefe geben

Hefe zum Mehl geben
2 EL Olivenöl
dazu geben

alles zu einem Teig verkneten

Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen bis er sich deutlich vergrößert hat

Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und nochmals kurz durchkneten

Teig zu einem Rechteck von ca. 30cm x 50cm ausrollen
ca. 150g Pesto
auf den Teig streichen
ein paar getrocknete Tomaten

klein schneiden und auf dem Teig verteilen

Teig von der langen Seite her aufrollen

Rolle trapezförmig in 4 cm breite Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen

Franzbrötchen mit einem Kochlöffel der Länge nach eindrücken

nochmals ca. 15min gehen lassen

Franzbrötchen im vorgeheizten Backofen bei 175° ca 15-20min backen

Mittwoch, 22. September 2010

Galette

Beim stöbern auf foodgawker sind mir schon öfters diese lecker aussehenden Kuchen aufgefallen. Der Name hat mir jedoch nichts gesagt. Also habe ich mal bei Wikipedia nachgeschlagen. Dort steht, dass eine Galette eine Art Pfannkuchen/Crepe ist, aber auch in Frankreich runde flache Kuchen so genannt werden.
Ich habe mir verschiedene Rezepte auf diversen Blogs angeschaut und mir dann ein Rezept zusammengebastelt. Das Ergebnis wurde richtig toll. Schön teigig und lecker fruchtig, genauso wie ich es mag. Belegt habe ich sie mit Pfirsichen und Himbeeren. Ich liebe diese Kombination einfach. Der Fantasie sind da, wie immer beim kochen, natürlich keine Grenzen gesetzt.

125g Mehl

1 EL Zucker

1 Prise Salz

7 EL Magarine

2 EL kaltes Wasser

alle Zutaten in eine Schüssel geben und schnell zu einem Teig verkneten

Teig in Folie wickeln und mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank legen (oder einfach über Nacht in den Kühlschrank legen)

Teig auf einer bemehlten Fläche rund ausrollen (ca. 30cm Durchmesser)

Teig vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
2-3 Pfirsiche
am Kern entlang halbieren, Pfirsich von Kern lösen und dann in Scheiben schneiden

Pfirsichscheiben auf dem Teig verteilen, einen Rand von ca 3-4cm lassen
ein paar Himbeeren

auf den Pfirsichen verteilen

Rand über die Früchte klappen
1/2 Zitrone
auspressen und in eine kleine Schüssel geben
1 EL Zucker
und
1 TL Speisestärke

dazugeben und glatt rühren

Zitronensaft über die Pfirsiche geben
1 Eigelb
mit
etwas Milch
verrühren und den Rand damit bestreichen

Galette im vorgeheizten Backofen bei 175° ca. 30min backen

kulinarische Rundreise

Eigentlich wollte ich die kulinarische Rundreise durch die Schweiz heute mit einem schönen Fondue abschließen. Leider schaffe ich es nicht vor nächster Woche. Es wird natürlich nachgereicht.
Das Ende dieser Rundreise bringt mich nun zu der Frage, ob so etwas öfters gewünscht wird. Würde euch hin und wieder ein Themenkochen oder Länderkochen interessieren oder eher nicht?

Montag, 20. September 2010

Kartoffelkäseküchlein

Wie bei den Tessiner Käsegnocchi sind die Hauptzutaten hier wieder Kartoffeln und Käse. Allerdings ist dieses Rezept Resteverwertung für übrig gebliebenen Kartoffelbrei. Oder man kocht (wie ich) mit Absicht mehr und hat ein tolles Gericht bzw. eine tolle Beilage für den nächsten Tag. Ich mag es übrigens, wenn der Kartoffelbrei nicht richtig fein püriert ist, sondern noch Stückchen drin sind. Das fand ich heute auch in den Küchlein richtig lecker. Beim Ausbacken sollte man allerdings etwas mehr Geduld zeigen als ich. Ich hatte so großen Hunger, dass die Küchlein immer größer wurden und dann leider auch nicht mehr wirklich etwas geworden sind.

Für ca. 15 Stück
500g Kartoffelbrei

100g geriebener Emmentaler

2 Eier

min 2 EL Mehl

Muskat, Salz,
Pfeffer

alle Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren

der Teig sollte etwas zäh sein, auf keinen Fall zu dünn oder zu fest (entweder Mehl oder Milch dazugeben)
Öl
in eine Pfanne geben

mit einem Esslöffel kleine Häufchen in die Pfanne geben und etwas flach drücken

sobald die Unterseite goldgelb gebacken ist Küchlein umdrehen

Nach Geschmack können die Küchlein mit Kräutern verfeinert werden.

Donnerstag, 16. September 2010

Tessiner Käsegnocchi

Die kulinarische Rundreise durch die Schweiz führt uns heute in das schöne Tessin an der italienischen Grenze. Wir hatten dort letzen Sommer eine Ferienwohnung direkt am Lago Maggiore. Es war traumhaft schön, vor allem auch der südliche Flair mit den vielen Palmen. Das man sich tatsächlich noch in der Schweiz befindet, daran haben die Schweizflaggen an diversen Häusern erinnert. Man spricht dort nicht nur italienisch, auch auf die Küche hatte das Nachbarland großen Einfluss. Polenta, Risotto und Gnocchi gehören zur Tessiner Küche. Ich wollte auf jeden Fall auch ein Gericht aus diesem Kanton mit auf meinen Kochplan aufnehmen und habe mich letztendlich für die Käsegnocchi entschieden. Laut meinem Kochbuch werden sie dort entweder klassich mit Tomatensoße oder Butter und Käse serviert, aber auch als Beilage zum Beispiel für ein Ragout oder als Suppeneinlage.

500g mehlige Kartoffeln

schälen, klein schneiden und in reichlich Salzwasser weich kochen

Kartoffeln mit einer Kartoffelpresse pressen oder mit einer Gabel zerdrücken
100g Kartoffelmehl
mit
50g geriebener Parmesan

mischen
etwas Petersilie
hacken und zur Mehl-Parmesan-Mischung geben
Salz, Pfeffer,
Muskatnuss

Mehl-Parmessan-Mischung würzen
1 Ei
verquirlen

Ei und die Mehl-Parmesan-Mischung zu den Kartoffeln geben und alles vermengen

einen Topf mit Wasser zum kochen bringen und salzen

aus dem Teig mit einem Teelöffel etwas Teig abnehmen

eine Kugel formen und mit einer Gabel leicht flach drücken

Gnocchi nach und nach ins kochende Wasser geben

die Gnocchi sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen

Montag, 13. September 2010

Brotauflauf

Schon als ich den Namen dieses Gerichtes las, hat es mich angesprochen. Die Zutaten und die Zubereitung klangen einfach, da habe ich es spontan ausprobiert. Es hat sehr interessant geschmeckt. Die untere Schicht hatte etwas von einem herzhaften French Toast, die obere Schicht war schön knusprig. Zudem eignet es sich toll zur Resteverwertung. Eigentlich wird laut Rezept dafür Weißbrot verwendet. Man kann das Gericht jedoch auch mit anderen Brotsorten zubereiten. Ich habe ein Baguette verarbeitet, da ich sowieso noch welches übrig hatte.

etwas Butter
in eine Pfanne geben
2 Knoblauchzehen
schälen, grob zerdrücken und in die Pfanne geben
ca 10 Scheiben Brot
knusprig anbraten
3 Eier
verquirlen
1/2 L Milch
dazugeben
Salz, Pfeffer
Ei-Milch-Mischung würzen
etwas Butter
Auflaufform fetten

Boden der Auflaufform mit Brotscheiben belegen
Zwiebelringe/Schinken/
Speck/Pilze oder was die
Küche sonst noch hergibt
oder worauf man Lust hat



auf den Brotscheiben verteilen

eine weiter Lage Brot in die Auflaufform geben

je nach Höhe der Zutaten und Auflaufform weitere Schichten Belag und Brot in die Auflaufform geben
150g geriebener Gruyère Käse

auf die oberste Lage Brot geben

Ei-Milch-Mischung in die Auflaufform gießen

Brotauflauf bei 175° im vorgeheizten Backofen ca 20min backen
(Auflauf sollte nicht mehr flüssig sein)
Die Milch kann durch Weißwein teilweise ersetzt werden. Dazu passt ein Salat.

Freitag, 10. September 2010

Aelplermagronen

Es geht weiter mit einem Gericht, das auf den meisten schweizer Speisekarten steht. Entstanden ist es in der Urschweiz südlich des Vierwaldstättersees. Dort war die Milchwirtschaft eine der wichtigsten Einkommensquellen. Die Menschen ernährten sich hauptsächlich von Milch, dem was sie aus dem Tal mitgebracht hatten und dem wenigen was bei den Alphütten wuchs. Unter anderem Kartoffel. Davon wuchsen jedoch nicht genug, um die Ernährung zu sichern. So entstanden die Aelplermagronen. Ein Mischgericht aus den geernteten Kartoffeln und den mitgebrachten Nudeln.
Anfangs war ich skeptisch, was die Kombination aus Nudeln und Kartoffeln anging. Deswegen wollte ich zunächst die Kartoffeln weglassen. Allerdings bin meistens eigentlich ich diejenige, die sagt "man muss alles probieren, bevor man etwas nicht mag". Und so habe ich mich an das Originalrezept gehalten. Es hat sehr interessant geschmeckt und der Käse hat dem Gericht eine tolle würzige Note gegeben.

1,5 L Milch
in einen großen Topf geben und aufkochen
Salz,Pfeffer
Milch würzen
400g Maccaroni
zur Milch geben und kochen

öfters umrühren damit nichts anbrennt
1 Zwiebelklein schneiden
etwas Öl
Zwiebel anbraten
250g gekochte Kartoffeln

in Scheiben oder Würfel schneiden

Kartoffeln und Zwiebel zu den Nudeln geben, wenn diese fast gar sind
200g geriebenen Bergkäse

zu den Nudeln geben und verrühren

Traditionellerweise wird das Gericht im Topf serviert.

Donnerstag, 9. September 2010

Rösti

Wie angekündigt nehme ich euch nun auf eine kleine kulinarische Rundreise durch die Schweiz mit. Ich habe lange überlegt, welches der Gerichte ich als erstes zeigen werde. Mit einem klassischen Gericht kann man eigentlich nie falsch liegen. Also habe ich mich für die Rösti entschieden. In der Schweiz verwendet man gekochte Kartoffeln. Ich mag sie jedoch lieber mit etwas mehr "biss". Daher habe ich rohe verwendet. Ist jedoch geschmackssache. Man sagt übrigens auch in der Einzahl "die Rösti" bzw. "ich esse eine Rösti".

Grundrezept für ca 10-12 kleine oder eine große Rösti.
750g
Kartoffeln
roh oder gekocht

raspeln und in eine Schüssel geben
2-3 Eigelb,

2 EL Mehl,

Pfeffer, Muskat
Zutaten zu den Kartoffeln geben und verrühren
Öl
in eine Pfanne geben

Kartoffeln entweder in kleinen Portionen (ca. 5min je Seite) oder, wie es in der Schweiz üblich ist, als pfannengroße Rösti (ca. 10min je Seite) ausbacken
Salz
Rösti salzen

Zu Rösti passt toll ein Salat, Züricher Geschnetzeltes oder auch süßes wie Apfelmus.

Variationen:
* Berner Rösti: Speckwürfel untermengen
* Bauernrösti: Speck- und Zwiebelwürfel untermengen
* Käserösti: Käsestückchen z.B. Emmentaler oder Greyerzer Käse untermengen
* Pilzrösti: Pilze klein schneiden und untermengen

Mittwoch, 8. September 2010

Kartoffel-Curry Teigtaschen

Mein neues Notebook ist endlich da und ich kann wieder bloggen. Ich habe fleißig gekocht und fotografiert, ihr könnt euch also auf einiges freuen. Mein erster Post ist gleichzeitig mein Beitrag zum Kochevent In Hülle und Fülle. Entedeckt habe ich das Rezept in einem Heftchen das bei Alnatura auslag. Es wurde gleich ausprobiert und für lecker befunden. Das Originalrezept für den Teig war ein Quark-Öl-Teig, ich habe jedoch einen anderen gemacht.

Für ca 9 Stück:
Teig:

250g Mehl

1/2 TL Salz,

125g Butter,

1 Ei,
2-3 EL Wasser
alle Zutaten in eine Schüssel geben und verkneten

Teig abgedeckt ca. 30min in den Kühlschrank stellen
Füllung:

2-3 gekochte Kartoffeln
grob zerdrücken
2-3 EL Erbsen
zu den Kartoffeln geben
1 Karotte
schälen, raspeln
ca 75g Cashewkerne
grob hacken
100g Kirschtomaten
halbieren

Gemüse und Nüsse zu den Kartoffeln geben und verrühren
1 EL neutrales Öl
zur Kartoffelmasse geben
1 TL körnige Gemüsebrühe
dazu geben
Salz, Pfeffer, Curry
Kartoffelmasse abschmecken

Teig dünn ausrollen

mit einem Plätzchenausstecher oder Glas Teigstücke austechen

Füllung auf den Teig verteilen

zweite Teigplatte darauf legen und festdrücken

Teigtaschen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
etwas Milch
Teigtaschen bestreichen

Teigtaschen im vorgeheizten Backofen bei 200° ca. 15min backen
Blog-Event LX - In Hülle und Fülle (Einsendeschluss 15. September 2010)
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